Was Videoproduktion bei mir kostet.
Die meisten Produktionsfirmen schreiben „Preis auf Anfrage“. Ich halte das für den falschen Anfang. Wer wissen will, ob das überhaupt passt, sollte das herausfinden können, ohne erst ein Gespräch zu führen.
Deshalb stehen hier die Zahlen, mit denen ich tatsächlich kalkuliere. Was Ihr Projekt am Ende kostet, sage ich im Erstgespräch, aber die Größenordnung sehen Sie schon jetzt.
Reels und Social-Media-Content
Der größte Teil meiner Arbeit. Ein Drehtag kostet 600 €, der Schnitt pro fertigem Reel ab 65 €. Beides zusammen ergibt den Auftrag, den ich am häufigsten liefere.
Zwölf Reels aus einem Drehtag kosten rund 1.380 €. Das sind 115 € pro fertigem Video, inklusive Schnitt, Untertiteln und zwei Korrekturrunden. Bei zwei Posts pro Woche reicht das für etwa sechs Wochen.
Wie viele Reels realistisch sind, hängt davon ab, wie viele Themen wir vorbereiten und wie viele Personen vor die Kamera gehen. Wenn weniger sinnvoll ist, sage ich das vor dem Drehtag, und Sie zahlen dann auch weniger.
- Drehtag: 600 €
- Reel-Schnitt: ab 65 € je Video
- Zwölf Reels aus einem Drehtag: rund 1.380 €
- Ad Creatives für Meta: ab 145 €
Wie ein Drehtag abläuft
Imagefilm
Ein Imagefilm beginnt bei 1.490 €. Darin enthalten sind Konzept, Drehtag, Schnitt, Farbkorrektur, Ton und Lizenzmusik aus meinem Katalog, dazu zwei Korrekturrunden.
Der Preis steigt mit dem Aufwand am Drehtag, nicht mit der Länge des Films. Ein Zweiminüter an einem Standort mit zwei Personen ist günstiger als ein Neunzigsekünder an drei Standorten mit acht Personen.
- Imagefilm: ab 1.490 €
- Konzept, Dreh, Schnitt, Ton und Musik enthalten
- Zwei Korrekturrunden enthalten
Wie ein Imagefilm entsteht
Wenn ich stundenweise da bin
Der Drehtag ist auf sechs Stunden vor Ort gerechnet. Daraus ergibt sich alles andere. Sechshundert Euro geteilt durch sechs Stunden sind 100 € je Stunde, und mit dieser Zahl rechne ich, wenn ein Termin kürzer ausfällt oder länger dauert.
Ein Vormittag mit drei Stunden kostet also 300 € statt 600 €, und die siebte Stunde an einem langen Drehtag kostet dieselben 100 €. Dazu kommt die Anfahrt nach der jeweils aktuellen Kilometerpauschale, und zwar bei jedem Termin, damit ein weiter Weg nicht stillschweigend meinen Stundensatz drückt.
Derselbe Satz gilt, wenn ich an einem Termin Fotos und Video zugleich mache. Die Zeit vor Ort zähle ich einmal, die Ergebnisse rechne ich getrennt ab.
- Drehtag: 600 € für sechs Stunden vor Ort
- Kürzer oder länger: 100 € je Stunde
- Anfahrt nach der aktuellen Kilometerpauschale
Event-Recap
Ein Event-Recap ist der Zusammenschnitt eines Termins auf bis zu 60 Sekunden. Er kostet 350 €, und die Zeit vor Ort kommt nach Stunden dazu.
Der Schnitt selbst entspricht etwa drei Reels. Teurer ist er trotzdem, und der Grund ist die Sichtung. Bei einem geplanten Drehtag ist jeder Clip mit Absicht entstanden, da weiß ich beim Öffnen des Projekts, was hineingehört. Bei einem Event habe ich Stunden an Material und muss erst herausfinden, was der Abend eigentlich war. Diese Sichtung ist die Arbeit, nicht der Schnitt.
Die 60 Sekunden sind eine Obergrenze und kein Preisgrund. Ein längerer Film aus demselben Material ist nicht automatisch teurer, er ist meist nur schlechter.
- Event-Recap bis 60 Sekunden: 350 €
- Zeit vor Ort: 100 € je Stunde
Fotografie
Fotos rechne ich je Bild ab, weil die Arbeit am Bild hängt und nicht am Termin. Ein retuschiertes Porträt kostet 15 €, ein Reportagefoto vom Termin oder Event 5 €. Der Unterschied ist die Nachbearbeitung, nicht die Aufnahme.
Laufen die Fotos an einem Videodrehtag mit, zahlen Sie nur die Bilder. Die Zeit vor Ort ist über den Dreh schon bezahlt, und die Vorbereitung ist ohnehin dieselbe.
Ein eigener Fototermin kostet die Stunden vor Ort plus die Bilder, mindestens aber 490 €. Darunter trägt ein eigener Termin die Anfahrt und den Aufbau nicht. Ein halber Tag mit dreißig fertigen Porträts kommt so auf 850 €, also vier Stunden vor Ort und dreißig Mal 15 €.
- Retuschiertes Porträt: 15 €
- Reportagefoto: 5 €
- Eigener Fototermin: mindestens 490 €
- Halber Tag mit dreißig Porträts: 850 €
Was den Preis verändert
Die Zahlen oben gelten für den Normalfall. Teurer wird es vor allem durch Dinge, die Zeit kosten, also mehrere Standorte an einem Tag, viele Personen vor der Kamera, Aufnahmen außerhalb der üblichen Arbeitszeiten, weite Anfahrten mit Übernachtung.
Auch Animationen, Sprachversionen und aufwendige Grafiken schlagen durch. Die entstehen nach dem Dreh und hängen nicht am Drehtag.
Selten verändert dagegen die Länge des fertigen Videos den Preis. Ein guter Dreißigsekünder macht oft mehr Arbeit als drei Minuten Interview.
Was nicht enthalten ist
Damit es keine Überraschung auf der Rechnung gibt, nenne ich die Posten, die separat anfallen, wenn ein Projekt sie braucht. Dazu zählen die Anfahrt nach der aktuellen Kilometerpauschale, Lizenzmusik über meinen Katalog hinaus, Schauspieler oder Models, Studiomiete, Drohnenaufnahmen mit Genehmigung, Übernachtung bei mehrtägigen Produktionen und das Mediabudget für Werbeanzeigen.
Nichts davon rechne ich nachträglich ab. Was gebraucht wird, steht vorher im Angebot.
Wann Sie bezahlen
Die Rechnung stelle ich, wenn die fertigen Dateien bei Ihnen liegen und die Änderungen aus den zwei enthaltenen Korrekturrunden umgesetzt sind. Bei Projekten mit Drehtag vereinbare ich vorab eine Anzahlung. Das steht im Angebot.
Alle Preise netto zzgl. USt. Meine Angebote richten sich an Unternehmen.
Häufige Fragen zu den Preisen
Was kostet ein Imagefilm pro Minute?
Diese Rechnung führt in die Irre, deshalb mache ich sie nicht. Der Aufwand hängt am Drehtag, nicht an der Laufzeit. Ein Zweiminüter, für den ich einmal komme, kostet weniger als neunzig Sekunden, für die ich an drei Standorten drehe. Wer pro Minute abrechnet, verdient am längeren Film. Ich lieber am passenden.
Warum ist ein Reel bei Ihnen günstiger als bei einer Agentur?
Weil bei mir niemand dazwischen sitzt. Es gibt keinen Berater, keinen Producer und keine Freigabeschleife, die mitbezahlt werden müssen. Ich drehe und schneide selbst. Das ist der ganze Unterschied in der Kalkulation.
Bekomme ich vorher ein festes Angebot?
Ja. Nach dem Erstgespräch bekommen Sie ein Angebot mit festen Positionen. Der Stundensatz steht in meiner Kalkulation, auf dem Angebot steht dagegen, was die Sache kostet, und nicht, wie lange ich brauche. Wenn sich im Projekt etwas ändert, bespreche ich das vorher mit Ihnen, nicht hinterher auf der Rechnung.
Gibt es Rabatte bei laufender Zusammenarbeit?
Bei regelmäßigen Drehtagen plane ich anders und kann das im Angebot berücksichtigen. Was dabei herauskommt, hängt vom Umfang ab. Pauschale Prozentsätze nenne ich hier bewusst nicht, weil sie ohne Ihr Projekt nichts bedeuten.
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Raphael Monno · Eichendorffring 133 · 35394 Gießen
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